Prof. Anja Vormann

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Hochschule Düsseldorf
Peter Behrens School of Arts
Faculty of Design
Georg-Glock-Str. 15
40474 Düsseldorf
Fon +49 (0) 211 4351 234

Professorin für Audiovisuelles Design

Audiovisuelle Medien

Anja Vormann realisiert als Medienkünstlerin Projekte in realen und virtuellen öffentlichen Räumen. Dort...

Audiovisuelle Medien

Anja Vormann realisiert als Medienkünstlerin Projekte in realen und virtuellen öffentlichen Räumen. Dort entwickelt sie in Zusammenarbeit mit Gunnar Friel, Objekte, Videos und interaktive Arbeiten. 2003 erhielten sie den Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt Düsseldorf, 2006 den Marler Videokunstpreis, 2003 den H.W. & J. Hektor Förderpreis der Kunsthalle Mannheim, 2009 das Stipendium für Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft, des Stiftung Künstlerdorf Schöppingen. 2006 nahmen sie an der Busan Biennale in Korea teil. 2008 bis 2014  lehrte sie als Vertretungsprofessorin an den Hochschulen in Darmstadt, Münster und Düsseldorf das Fach Bewegtbild. Seit 2014 ist sie Professorin für das Fach Video, des Fachbereichs Design an der HSD Düsseldorf. In ihrem Promotionsvorhaben im Bereich Freie Kunst an der Bauhaus Universität Weimar beschäftigt sie sich mit künstlerischen Interventionen im öffentlichen Raum.

Vormann/Friel
seit 2002 Zusammenarbeit mit Gunnar Friel. Als Medienkünstler realisieren sie Projekte in realen und virtuellen...

Vormann/Friel
seit 2002 Zusammenarbeit mit Gunnar Friel. Als Medienkünstler realisieren sie Projekte in realen und virtuellen öffentlichen Räumen und entwickeln Konzepte für Objekte, Installationen und Videos. 2003 erhielten sie den Förderpreis für Bildende Kunst der Stadt Düsseldorf, 2006 den Marler Videokunstpreis, 2003 den H.W. & J. Hektor Förderpreis der Kunsthalle Mannheim, 2009 das Stipendium für Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft, des Stiftung Künstlerdorf Schöppingen. 2006 nahmen sie an der Busan Biennale in Korea teil.

Öffentlicher Raum

ThirdSpace (in Planung) 
Ein Hochschulsender mit Ausrichtung auf soziale und kulturelle Kontexte
Go...

ThirdSpace (in Planung) 
Ein Hochschulsender mit Ausrichtung auf soziale und kulturelle Kontexte
Go Public, mediales Stadtlabor Ü-Wagen Düsseldorf


Das mobile Stadtlabor forscht im Dreieck von Kommunikation, Technik und Gesellschaft. Es erprobt neue Arbeitsplätze und Arbeitsformen von Designer/innen, neue Möglichkeiten interdisziplinären Arbeitens zwischen Design, Medien, Sozial-und Kulturwissenschaften. Es erforscht neue technische Kommunikationsszenarien unter Berücksichtigung der Nutzerorientierten Perspektive. Es ermöglicht die Reflexion von medialen Gestaltungsvorgängen.

Das mobile Stadtlabor führt an den Ort des Geschehens. Wie der ehemalige Ü-Wagen- überträgt es Nachrichten aus dem öffentlichen Raum - hier steht das Ü aber auch für den Vorgang der Übersetzungsarbeit des Analogen in das Digitale mit allen sozialen, kulturellen, gestalterischen und technischen Aspekten, die dabei eine Rolle spielen. 

Das mobile Stadtlabor verfügt über drei Untersuchungseinheiten

  • eine journalistisch, dokumentarische Ausstattungseinheit
    (Kameraausrüstung, Tonaufnahmegeräte, Stativ, Lichtkoffer)
  • eine Produktionseinheit für den direkten Schnitt, die Ausspielung in die "Public Viewing" Einheit  
  • oder die direkte Einbindung in ortsbezogene Apps (Computer, Software, WLAN, Monitore)
  • eine diskursive Einheit, für Liveschaltungen (2 Monitore, WLAN) oder "Public Viewing"


App: Natur 3000
Floating Stones, Urbane Künste Ruhr
http://www.natur3000.org/ 

Das Projekt "Natur 3000" wurde gemeinsam mit den Urbanen Künsten Ruhr für die Emscher Kunst (im Rahmen: Strukturwandel Ruhrgebiet) entwickelt. Der Emscher Park ist das größte Renaturierungsgebiet Europas, in dem die ehemalige Industrielandschaft in eine Kulturlandschaft überführt werden soll. Zusammen mit Gunnar Friel entwickelte ich eine mobile App für einen 50 km langen Medienpfad. Ziel war es, Planungsutopien zu entwickeln, Bürgermeinungen abzubilden und den heutigen Begriff von Natur zu diskutieren. Projekte in dieser Region sollen partizipative Strukturen fördern, um der Bevölkerung die Identifikation mit der neu definierten Landschaft zu erleichtern. 

App: Video Tagging Hofgarten 

http://www.hofgarten-video-tagging.de/

App: Video-Tagging, Centro Universidad, Mexico DF 

www.mexico.video-tagging.de/ Video-Tagging ist ein von Gunnar Friel und Anja Vormann betreutes Forschungsprojekt mit Studierenden verschiedener internationaler Designhochschulen. Ortsbezogene Videos kommentieren den öffentlichen Raum und zeigen ungewohnte Inhalte und neue Perspektiven.Video-Tagging Hofgarten Düsseldorf wurde zur Nacht der Wissenschaften veröffentlicht und lädt im Januar 2016 im Rahmen des Festivals „Temps d’images“, des Tanzhauses nrw, zu Video- Spaziergängen im Hofgarten ein.  Die Entwicklung der Tagging- App ist Teil des Forschungsprojektes "The Poeple's Smart Sculpture", Co-funded by the Creative Europe Programme of the European Programme of the European Union. 

App: Video Tagging Campus Derendorf 

http://www.video-tagging.de/index.php 
Video-Tagging, Bauzaun FH Campus, Baustelle Derendorf, Ratherstr. 53

Zu sehen sind 60 Videobotschaften, die sich mit der Baustelle, dem Stadtviertel und den dort lebenden Menschen beschäftigen. Die Videos sind über QR Codes, die am Bauzaun befestigt werden mit dem Smartphone abrufbar. Als digitale Video-Pinnwand soll die Aktion einen Beitrag zur Kommunikation zwischen Studierenden und Stadtbewohnern liefern. Auf der Internetseite www.video-tagging.de wird das Projekt dokumentiert. Das Projekt fand im Sommersemester 2013 in den Video-/Hypermedia-Seminaren von Anja Vormann und Gunnar Friel in Kooperation mit dem Seminar NEU BAU HAUS von Prof. Wilfried Korfmacher, Jörg Reich und Andreas Liedke statt.

App: Kollektives Gedächtnis Düsseldorf 

http://www.trailsofmemory.de/ 

Die DVD Serie "Filmschätze Düsseldorf" in Kooperation mit der Rheinischen Post und dem Filmmuseum Düsseldorf entstanden, soll nun gemeinsam mit der Hochschule Düsseldorf als App für die Düsseldorfer Innenstadt entwickelt werden. Historische Aufnahmen werden direkt an den Ort des Geschehens gelegt und können dort über das Handy abgerufen werden. Hier findet man dann nicht nur historische Stadtgeschichte, sondern auch ganz alltägliche Aufnahmen von flanierenden Menschen auf der Königsallee und in der Altstadt, von Badenden am Rhein, von Familien, die in den Parks picknicken oder mit ihren Kindern die Kirmes oder andere Feste besuchen. Auch besondere Ereignisse wie der Düsseldorfer Karneval oder Fortunas Siege werden vor Ort zum Leben erweckt. Neben den visuellen Ereignissen sollen auch Erlebnisse und Erinnerungen älterer Menschen am Ort des Geschehens abgerufen werden können.

Entstehen soll eine Art "Kollektives Gedächtnis Düsseldorf", das Geschichten, Werte und Bilder vergangener Zeiten in den Dialog zur Gegenwart stellt und zur Erinnerung, zur Diskussion, zum Vergleich und zum generationsübergreifenden Dialog einlädt. Das Projekt entsteht in Kooperation der Hochschule Düsseldorf mit der Rheinischen Post, mit dem Filmmuseum und dem Katharina-von Bora-Haus der Diakonie Düsseldorf. Die HSD ist mit den Fachbereichen Medien und Design an der Entwicklung der App beteiligt. Die Entwicklung der App ist Teil des Forschungsprojektes "The Poeple's Smart Sculpture", Co-funded by the Creative Europe Programme of the European Programme of the European Union.

Ausstellung: Video- Site, Filmwerkstatt Düsseldorf 

http://www.video-site-duesseldorf.de/ 

Video- Site II kultiviert das Subjektive und entwickelt Strategien der Rückeroberung selbstbestimmteren Wahrnehmens und Erlebens städtischer Phänomene. Sie zeigt alternative Kartierungen und Möglichkeiten des Durchwanderns, Utopien und phantastische Welten, interkulturelle Städtebilder und individuelle Spuren. Designer und Designerinnen suchen hier nicht nur nach neuen Perspektiven des Blicks, sondern reflektieren in ihren Arbeiten auch Ordnungssysteme und Medien, die den Zugang zum Erleben filtern. Es geht nicht allein um die Gestaltung von Oberflächen - Kommunikation ist hier Freiraum, Komplexität, Neuentwurf, ...

Video-Site II wurde initiiert von Reiner Nachtwey, Anja Vormann und Herman Verkerk in Zusammenarbeit mit dem Exhibition Design Team der FH Düsseldorf: Meike Detering, Britta Liermann, Benjamin Nast, Janna Rinck, Thomas Spallek und Edi Winari. Mit Gastbeiträgen der Seminare von Ton van der Laaken, Gunnar Friel,Thomas Goldstrasz, Britta Wandaogo, Christian Banasik und Dieter Fleischmann.

Bühne/Szenografie

Temps d’images, Arte/Tanzhaus NRWhttp://www.tempsdimages.eu/de/editions/30/events

Ausstellung: Transforming Silence,...

Temps d’images, Arte/Tanzhaus NRW

http://www.tempsdimages.eu/de/editions/30/events

Ausstellung: Transforming Silence, Tanzhaus nrw, Temps d'images
Ausstellung von Studierenden der FH Düsseldorf aus dem Fachbereich Design und Medien
Kuratiert von Anja Vormann und Gunnar Friel, zeigt die Ausstellung Arbeiten von Studierenden der Fachhochschule Düsseldorf aus dem Fachbereich Design. Die Ausstellung thematisiert Aggregatzustände von Tönen, Objekten, Gesten und Bewegungen, die sich wandeln, verflüchtigen, über Interaktion steuern lassen oder zu Material werden. Das Ausstellungsdesign wird von Studierenden unter der Leitung von Herman Verkerk, Professor für dreidimensionale Kommunikation, entwickelt.
Mit Arbeiten von: Sandra Ehlen, Anja Grunert, Somi Jung, Michael Kahlert, Konrad Pesch, Sonja Kohl, Michael Kutz, Martin Kutz, Bryan Mischling, Lisa Spielmann, Anastasia Treskunov, Edi Winarni
Ausstellungdesign: Thomas Spallek, Thomas Quack, Edi Winarni, Clemens Müller, Benjamin Nast
Eine Kooperationsprojekt zwischen der Fachhochschule Düsseldorf und dem tanzhaus NRW im Rahmen des Festivals TEMPS D` IMAGES, Dance and Media Art, gefördert durch ARTE, die Kunststiftung NRW und Sigma Düsseldorf.

Chantier: Interaktive Live-Performance

Fabien Prioville Dance Company + Hauschka 

In enger Kooperation des tanzhaus nrw mit den Fachbereichen Design und Mediender Fachhochschule Düsseldorf entstanden zwei kollaborative Projekte zwischen Studierenden, Choreografen und Musikern. Im Rahmen von TEMPS D’IMAGES sind erste Arbeitsergebnisse in halbstündigen Chantiers, so genannten „künstlerischenBaustellen“, zu sehen.
Die Bewegungen des Tänzers lösen über eine elektronische Bewegungs- und Gestenerkennung Visualisierungen und elektroakustische Musik aus. Der Tänzer und Choreograf Fabien Prioville tritt in einen Dialog mit live gespielter Klaviermusik von Volker Bertelmann alias HAUSCHKA. Die Bewegungen generieren Visualisierungen, die von Felix Hofschulte, Michael Kutz und Martin Kutz sowie Sandra Ehlen und Edi Winarni geschaffen wurden und mit der elektroakustischen Musik von Damian T. Dziwis interagieren: Es entsteht eine permanente Interaktion zwischen Bewegung, Sound und Bild.

Chantier: Transition 
Paolo Fossa, Giada Scuderi 

Die interaktive Performance lässt in der Verbindung von computergenerierten Visualisierungen und choreografischen Elementen eine Inszenierung von transitorischen Prozessen entstehen. Thematisch ist das Projekt an das Fünf-Phasen-Modell der Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross angelehnt. Die choreografische Struktur von Paolo Fossa und Giada Scuderi interagiert mit grafischen Elementen von Magdalena Bohn, Jennifer Stark, Tobias Hoffmann, Jochen Feitsch, Stefan Meyer, Christian Mortsiefer und Daniel Seeger und spiegelt die Phasen Verweigerung, Verhandlung, Wut, Depression und Akzeptanz wider.

Mediale Inszenierungen

http://www.mediale-inszenierungen.org
Interdisziplinäre Projekte an der Schnittstelle zum Studiengang Medien
Den auf der Website vorgestellten Projekten ist gemeinsam, dass sie kooperativ, interdisziplinär — gestalterisch und zugleich technisch — ausgerichtet sind. Der Begriff der Transformation spielt in allen Projekten eine zentrale Rolle. Technische Transformationen verschalten Werkzeuge unterschiedlicher Kontexte und entwickeln neue Formen der Darstellung. Über den Erfahrungstransfer auf der kommunikativen Ebene entwickelt sich — im Prozess einer wechselseitigen Übersetzung — eine Offenheit gegenüber fremden Perspektiven und Ansichten. In prozessorientierten Arbeitsstrukturen können vom Entwurf bis zur Realisation Kontexte, Ziele und Methoden miteinander abgeglichen und verschaltet und damit Emergenzen geschaffen und Neues entwickelt werden. Interdisziplinäres Arbeiten wird zunehmend als neue Qualität der Lehre entdeckt und ist auch notwendig in der Ausbildung des Fachs der audiovisuellen Medien.

Mutimedialer Konzertabend 

http://gegenlicht.tv/portfolio/in-the-cage-visual-musik


In Zusammenarbeit von Studierenden des Bereichs AV Medien und des Instituts für Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule wurde im Oktober 2012 ein multimedialer Konzertabend zum 100. Geburtstag von John Cage, im Partika-Saal Düsseldorf, entwickelt. 
Es spielten das Hochschulorchester und Solisten unter der Leitung des Düsseldorfer Dirigenten Roland Techet.
Die multimediale Visualisierung übernahmen die IMM Studenten Simon Stimberg und Florian Zeeh unter der Leitung von IMM Professorin Dr Heike Sperling und IMM Dozent Andreas Kolinski sowie die Designstudenten Stephan Kugler, Lukas Loss, Bryan Mischling und Stefan Zimmermann der Fachhochschule Düsseldorf unter von Professorin Anja Vormann, FH Düsseldorf.
Für die Lichtgestaltung waren Studierende der Klasse von Hon.-Prof. Ulla Bathold im Schwerpunkt Visual Music verantwortlich. Die Produktionsleitung übernahm Julian Martinz, Student im Bachelorstudiengang Musik und Medien. 
Die Künstlerisch geleitet wurde der Abend von Prof Thomas Leander, Prorektor der Robert Schumann Hochschule und Professor für Kammermusik und Klavier, und Roland Techet.

Winter Music

Das auf vier Flügeln gespielte Stück wird als Dialog der Instrumente und ihrer Spieler aufge-griffen. Für die Visualisierung dieses Dialogs wird jeder Flügel mit einem Mikrofon ausgestattet. Jedes Mikrofon ist mit einem eigenen Elektromagneten verbunden, der sich in einem Aquarium befindet. Das Aquarium ist mit Wasser und magnetischer Flüssigkeit (Ferofluid) gefüllt. Das Anspielen einer Taste aktiviert über das Mikrofon den zugewiesenen Magneten und sorgt dafür, dass dieser das Ferofluid im Aquarium an sich zieht. Das Ergebnis ist ein Nehmen und Geben zwischen den Instrumenten, eine visuelle Übertragung des musikalischen Zusammenspiels mit eigenen physikalischen Gegebenheiten.

Ballet Parade

Die Visualisierung zu dem Orchesterstück von Eric Satie setzt die Arbeit des Dirigenten in den Fokus des Geschehens. Der Dirigent ist bei diesem Stück nicht nur für das Dirigieren selbst, sondern auch für die Visualisierung des Stücks verantwortlich. Dazu wird der Dirigent an den Händen mit Beschleunigungssensoren und am Kopf mit einem Hirnstrom-Messgerät ausgestattet. Einerseits beeinflusst er somit die Dynamik der Visualisierung mit seinen Handbewegungen, indem er Formen und Partikel über die Projektionsfläche des Balkons leitet. Andererseits beeinflussen die Daten aus dem Hirnstrom-Messgerät ein Netz aus städtischen Fragmenten, natürlichen Strukturen und abstrakten Elementen.

Wiliams Mix

In einem Freibad gedrehte Szenen zeigen in Zeitlupe die Sprünge, Tauchgänge und Schwimmbewegungen einer Person. Der Hauptdarsteller Tim Howe sucht als Freibad-Besucher jene Ruhe, die der Hörer des Stücks „Williams Mix“ braucht, um den räumlichen Wechselwirkungen aus urbanen und ländlichen Klängen folgen zu können.

Dokumentation

HSD/Tanzhaus NRWArts research laboratorieshttp://tryangle.eu

Im Rahmen des EU- Residenzprogramms „Try Angle“ waren vom 14. bis zum 28....

HSD/Tanzhaus NRWArts research laboratorieshttp://tryangle.eu

Im Rahmen des EU- Residenzprogramms „Try Angle“ waren vom 14. bis zum 28. Juli 2012 20 international renommierte Künstler zu Gast im Tanzhaus NRW, um das gesamte Haus als Experimentierraum für Performances, Installationen und diskursive Formate zu nutzen. Die Idee war, sich intensiv über künstlerische Fragestellungen auszutauschen und aus unterschiedlichen Disziplinen - wie Choreografie, Musikkomposition, Schauspiel, Videokunst, Filmregie, Bühnendesign und bildende Kunst - neue Projektideen zu entwickeln.

Zur Dokumentation der Ergebnisse auf der "Tryangle"-Website und zur Realisation von Videos in Zusammenarbeit mit den Künstlern wurde das Projekt von einem Media-Team der FH Düsseldorf aus dem Bereich AV-Medien begleitet.

Verantwortliche Studierende für die fotografischen und filmischen Umsetzungen waren Matthias Dunker, Sandra Ehlen, Jonas Henke, Niklas Henke, Moritz Kotzerke, Martina Mateva, Stefan Meyer, Marielle Neumann, Dimitri Preiss, Merle Rueffer, Leonie Vogel und Alexandra Yudina.


Das Tanzhaus NRW arbeitet an der Schnittstelle von Tanz und bildender Kunst mit dem Schwerpunkt neue Medien. Die Zusammenarbeit mit dem AV-Medien Bereich des FB Design reicht über Veranstaltungen wie „Now and Next“ und „Chantiers“ bis hin zu einer gemeinsam geplanten Ausstellung zum europäischen Festival „TEMPS D’IMAGES“ In dem vom Fernsehsender ARTE initiierten Festival setzen sich Künstler aus verschiedenen europäischen Ländern mit den Disziplinen Performance und Bewegtbild auseinander und beschäftigen sich mit den Wirklichkeitskonstruktionen der neuen Medien.

Schulkunst / Kunst verändert Schule

http://www.schulkunst.org/fh-duesseldorf/kapitel.php?kap=22

Entwicklung eines bundesweit übertragbaren Modells mit nachhaltiger Wirkung – „Jugendliche planen architektonische und soziale Strukturen und setzen sie um“

Interdisziplinäres Projekt der FH Düsseldorf Fachbereich Architektur, FB Design (Video), Kunstakademie Düsseldorf Pädogogik, Schulkunst – Kunst verändert Schule e.V. (Leitung Ute Reeh)


In einem wechselwirkenden Entwurfsprozess zwischen Schüler/innen der Alfred-Herrhausen-Schule Düsseldorf und Studierenden des Fachbereichs Architektur der Fachhochschule Düsseldorf entstand der Entwurf einer Terrasse, die das Schulgebäude mit dem Außenraum verbindet. Initiiert und geleitet wird das Projekt von der Künstlerin Ute Reeh, auf der Seite der Architektur wird es begleitet von Prof. J. Pablo Molestina, Roland Schild und Jo Meyer.
Zum Zweck der Selbstreflexion und Evaluation soll eine Videodokumentation in Zusammenarbeit der Schüler/innen mit den Studierenden des Fachbereichs Design erarbeitet werden.

Forschung
Forschungsschwerpunkt: öffentlicher Raum


Ich habe mich in den letzten Jahren als Künstlerin und in der Lehre (HSD Düsseldorf/ FB Design) mit der Digitalisierung des öffentlichen Raumes (Stadt/Landschaft) beschäftigt. Ziel war, nach alternativen Konzepten von Kommunikation mit Medien im öffentlichen Raum zu forschen - unabhängig von kommerziellen und wirtschaftlichen Aspekten.

EU Forschungsprojekt
The Peoples Smart Sculpture
http://smartsculpture.eu/

Mirevi - Lab

https://mirevi.medien.fh-duesseldorf.de/wp/peoples-smart-sculpture/

The People’s Smart Sculpture
Prof. Christian Geiger, Media / Prof. Anja Vormann, Design

The People’s Smart Sculpture – Social Art in European Spaces is a creative research and innovation project about the cultural evolution of the European city of the future. It addresses the growing complexity of life in today’s city spaces and imminent challenges to the development of the urban environment. The People’s Smart Sculpture PS2 explores the possibilities of participation that will become a smart culture technique as a result of the ongoing digitalization of society. 12 partners – including universities, museums, galleries, theatres and research institutes – in 8 European countries will organize 11 connected open labs integrating new art, design thinking, science, smart technologies and user culture for the participatory re-design of urbanity. The project has a budget of 2 million Euros and is funded by the European Commission within the Creative Europe programme for 3.5 years.


11 creative experiments in participatory art and design for the city of the future

The 12 project partners will implement 11 experimental sub-projects and a European study about new forms of participation. While some PS2 sub-projects shed light on the ways we perceive our city space, or create speculative city environments, others will analyse problems, identify challenges and explore interdisciplinary solutions with citizens. The variety of approaches will reflect the diversity of people, skills, urban art, social processes and urban development. Renowned artists and designers from 29 countries will participate in the sub-projects. PS2 will explore and document new strategies for involving digital media and ICT in the development of user-centered culture.

Development of new forms of participation for Smart Cities
Scientists from media-labs, computer science, cultural science, art history, sociology, architecture, design and urban planning will engage with the creative processes. Digital technologies will not only play an important role in the PS2 project art activities themselves, but directly support the innovation process by offering new opportunities for empowerment and societal integration of people of all social groups. The project will connect people and foster the exchange of ideas about and for smart cities. It is the base for cutting-edge communication between science and art, creatives, artists, media designers and citizens, and between the people and their governments. At the same time it will motivate the broad dissemination of new skills, design expertise and social knowledge relevant to urban re-design.


The People’s Smart Sculpture

The University of Applied Sciences Bremen is the lead partner of the project. The lead coordinator is Martin Koplin, director of the M2C Institute for Applied Media Technology and Culture. The partners are: Helsinki Metropolia University of Applied Sciences, GAUSS Institute, National Institute and Museum Bitola, Kristianstad University, Warehouse9, Museum of Broken Relationships, Oslo Barnemuseum, University of Oslo, University of Applied Sciences Düsseldorf, Gdańsk City Gallery.

HIFF / Urban Displays

FB Medien / FB Design

Die Digitalisierung des urbanen Kontext ist unaufhaltsam und wird zunehmend öffentlich diskutiert. Urbane Displays stellen ein Innovationsfeld dar – eine Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Kultur und Politik – das dazu dient, neue Vernetzungen herzustellen. Wichtige Themenpunkte sind lebenswerte Räume, der Wert der Aufmerksamkeit in einer reizüberfluteten Umgebung, das architektonische Stadtbild, partizipative Arten der Kommunikation, Inhalte und Finanzierbarkeit. 
Das Projekt “Urban Displays” erforscht interaktive Formate in öffentlichen Räumen. Unterstützt wird das Vorhaben von VW Wolfsburg. Für das Unternehmen sollen interaktive Schaufenster für Autohäuser entwickelt werden. Das Projekt “Trails of Memory”, begleitet vom Filmmuseum Düsseldorf, ist ein nicht kommerzielles Projekt für die Stadt Düsseldorf. Hier sollen ortsbezogene Displays zum interaktiven Erinnerungsaustausch, entwickelt werden sollen.


BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung)
Forschung an Fachhochschule mit Unternehmen (FHprofUnt)

UP2 Urban Previz Prototyping (Urbane Prävisulisierungs / Prototypenentwicklung)

Medieninstallationen im öffentlichen urbanen Raum werden als Kombination realer 3D-Objekte und virtueller Inhalte entwickelt

Forschungsschwerpunkt: Bühne/Szenografie

Im Dreieck des FB Design, FB Medien und Düsseldorfer Institutionen aus dem Bereich darstellende und bildende Kunst experimentierten wir im Bereich interaktiver digitaler Szenarien – auch im Dialog mit Architektur, analogen Darstellungsformen und Performances.

Mediale Inszenierungen
http://www.mediale-inszenierungen.org

Interdisziplinäre Projekte (Raum/Szenografie/Performance):

Audiovisuelle Medien sind Teil eines sich ständig wandelnden technischen Gefüges aus Datenübertragung, Apparaten und Medienformaten, darüber entwickeln sich neue Qualitäten des Mediums, die für die Lehre des Fachs an Bedeutung gewinnen. Attribute wie «mobil, interaktiv, räumlich erfahrbar, individuell manipulierbar, etc.» sind heute auch den audiovisuellen Medien zuzuschreiben. Video kann Text sein, Videomagazin, videobasierte Website, Teil einer App, eines Theaterstücks, einer Navigation. Video ist Satellitenbild, Orientierungshilfe in Operationen, Teil eines interaktiven Lernprogramms oder Simulationsmedium virtueller Welten. 

Über die mediale Verbreitung und die diversen Formen der Präsenz stellen sich neue Aufgaben für die Lehre des bewegten Bildes. Im mobilen Mediengebrauch ist der Raum der Rezeption offener und unberechenbarer als der des Kinos oder Fernsehens. Das Medienprodukt steht, gewollt oder nicht, immer im Dialog mit dem realen Umfeld. Jeder Apparat, jede Software ist spezifisch konfiguriert und das Bewegtbild liefert daran angepasst einen Zugang zur Realität — das macht eine Zusammenarbeit von Technik und Design erforderlich. Qualitäten wie Interaktivität erfordern komplexe und neue Strategien des Erzählens. Mischformate wie Videomagazine und videobasierte Websites führen Bewegtbild und Text zusammen und verlangen den Erfahrungsaustausch der Designdisziplinen. Filme und Videos werden nicht mehr nur passiv rezipiert, es wird mit ihnen kommuniziert, gehandelt, gelernt, gespielt, sich orientiert, etc, sie sind verwoben mit dem alltäglichen Leben, sodass auch der gesellschaftlich-kulturelle Aspekt längst eine Dimension des Entwurfs geworden ist.

In der heutigen Medienlandschaft reicht es nicht aus, Gestaltungskonventionen und Sehgewohnheiten auf neue Kontexte zu übertragen — jeder Kontext, jedes neue Medienformat ist speziell konfiguriert und eröffnet neue Möglichkeiten für das bewegte Bild. Diese können im interdisziplinären Dialog der gestalterischen, technischen und gesellschaftswissenschaftlichen Fachbereiche verhandelt und entwickelt werden.

Forschungsschwerpunkt: Dokumentation

Dokumentation / Partizipation / kritische Diskursanalyse
Kritische Arbeit an dokumentarischen Formaten, Multiperspektiven, Partizipation der Akteure

Modellversuch Schulkunst
http://www.schulkunst.org/static/alfred-herrhausen-schule-duesseldorf/index.php

Interdisziplinäres Projekt der FH Düsseldorf Fachbereich Architektur, FB Design (Video), Kunstakademie Düsseldorf Pädogogik, Schulkunst – Kunst verändert Schule e.V. (Leitung Ute Reeh)

In einem wechselwirkenden Entwurfsprozess zwischen Schüler/innen der Alfred-Herrhausen-Schule Düsseldorf und Studierenden des Fachbereichs Architektur der Fachhochschule Düsseldorf entstand der Entwurf einer Terrasse, die das Schulgebäude mit dem Außenraum verbindet. Initiiert und geleitet wird das Projekt von der Künstlerin Ute Reeh, auf der Seite der Architektur wird es begleitet von Prof. J. Pablo Molestina, Roland Schild und Jo Meyer.

Video http://www.schulkunst.org/fh-duesseldorf/kapitel.php?kap=22

Im Zusammenarbeit von Studierenden der FH, FB Design mit Schülern der Alfred Herrhausen Schule in Düsseldorf, entsteht eine Videodokumentation des Bauprozesses einer von den Schülern entworfenen Terrasse.

Jede Dokumentation ist subjektiv und damit immer über Blickwinkel, Interviewtechnik, Schnitt usw. einer Zielsetzung verpflichtet ist. Studierende und Schüler, experimentieren gemeinsam, wie sich ein multiperspektivischer Blick auf den Bauprozess und die involvierten Akteure entwickeln lässt. Dies bezieht sich auf den gesamten Prozess der Filmerstellung, von der Aufnahme bis zur Postproduktion und Präsentation.

Über die Integration der Kinder in den Prozess der Filmerstellung wird auch deren "Sicht auf die Dinge" kommuniziert. Im Sinne der Evaluation kann das Medium Video „sichtbar machen“, wie die einzelnen Schüler wahrnehmen, wo sie die Prioritäten in der Präsentation der Ergebnisse setzen und welche filmischen Mittel sie auswählen. Schulkinder, die bisher im Kontext des Gestaltens und Entwerfens mitgearbeitet haben treten über die filmische Dokumentation aus diesem Prozess des „Machens“ heraus und gewinnen über ein bewusstes „Sehen und Zeigen“ Distanz.

Die gegenseitige Präsentation filmischer Entscheidungen aus den unterschiedlichsten Perspektiven und Kontexten (Schule, Kunst, Architektur, Film, Pädagogik) lässt die "Relativität des eigenen Blicks" erleben - Selbsterfahrung hier als ein Erleben der Differenz und der Auseinandersetzung im Diskurs. Auch Studierende des Bereichs Architektur und Video erfahren - indem sie nicht nur für oder über, sondern auch mit den Kindern arbeiten - neue Perspektiven der Wahrnehmung, der Gestaltung und der Dokumentation.

HSD/Tanzhaus NRW
EU Projekt Tryangle – performing arts research laboratories

Das tanzhaus nrw definiert sich über die programmatische Verankerung eines «erweiterten Tanzbegriffs». Im Dialog der Kulturen und Kunstsparten sollen neue Formen des Ausdrucks gesucht werden — dabei interessiert vor allem eine Interaktion von Tanz und neuen Medien. Das tanzhaus nrw ist international vernetzt mit medial ausgerichteten Künstlern und Institutionen, über die «Temps d’images» auch mit dem Fernsehsender ARTE. Eine Kooperation ist aus Hochschulsicht interessant, weil Studierende eine professionelle Bühne zur Präsentation ihrer Arbeiten bekommen und zudem einen Einblick in interdisziplinäre und prozessorientierte Arbeitsstrukturen. «Tryangle« war das erste gemeinsame Projekt im Sommer 2012. 2013 folgten die «Chantiers» und die Ausstellung «Transforming Silence» im Rahmen des Festivals «Temps d’images». Jedes Format stellte unterschiedliche Anforderung und ermöglichte jeweils spezifische Einblicke in die Praxis.

“TRYANGLE – Performing Arts Research Laboratories” is a high end project for artistic research, aimed to sustained growth of the artists involved. It’s an international cross-disciplinary project, focused on the research and set-up of new collaborative practices among emerging and established European artists. Its aimed to reflect and reinvent the very idea of “art making” in our times, fostering new forms of collaboration, due to the unusual set-up in which it develops. It’s a hands-on project, where artists learn by doing, devising new strategies as they go along the creative tryouts.

FH D, FB Design
Das Labor wurde mit einer zwölfköpfigen Studentengruppe realisiert, als Video- und Webdokumentation eines zweiwöchigen internationalen, EU-geförderten Workshops tryangle.eu. Internationale Künstler aus den Sparten Choreografie, Musikkomposition, Schauspiel, Video, Filmregie, Bühnendesign und bildende Kunst arbeiteten zusammen. Wichtiger als das Ergebnis war — wie es Claudia Galhós, in ihrem täglichen Blog über das Lab beschrieb: «Die Rolle von Künstlern in unserer heutigen Gesellschaft zu thematisieren. Mit der Art zu produzieren, zu arbeiten und kreative Prozesse zu durchlaufen, zu experimentieren, sie vielleicht sogar zu kritisieren...» Daily Chronicle. Tägliche Berichte in Form von Fotos, Videos und Texten waren Teil der Projektstruktur. Zusätzlich gaben wöchentlich eingeladene Spezialisten ein Feedback zu den Arbeitsprozessen. Die unterschiedlichen Dokumentationsformate gaben jeweils aus ihrer Perspektive den europäischen Tryangle-Partnern einen täglichen Einblick in die Aktionen vor Ort. 

Der Begriff der Dokumentation wurde im Tryangle-Labor auf allen Ebenen stark diskutiert. Dokumentiert wurde nicht hierarchisch, rückblickend aus einer Perspektive, sondern multiperspektivisch, mehr beobachtend als wertend. Dokumentation war hier komplex und offen, Ausgangspunkt für Diskussionen, Revisionspunkt zur Umstrukturierung von Prozessen. Welche Position wird in der Dokumentation eingenommen? Stört oder verändert sie den Prozess? Es wurde viel in der Gruppe — aber auch in Auseinandersetzung mit den beteiligten Künstlern und Institutionen — diskutiert.

Forschungsschwerpunkt: Intermediale Strategien –
Bild / Raum / Objekt / Performance

Projekt Leonardo, Modellprojekt des Landes NRW,
Stipendium Kunst/Wissenschaft/Wirtschaft, Stiftung Künstlerdorf Schöppingen
http://www.kww-kunstundwissenschaft.de/showcase/leonardo_da_vinci_botanik_anatomie_und_pozessuale_
formkrafte_im_zusammenspiel_von_kunst_und_wissenschaft

Eine Untersuchung von Gegenständen im Sinne Leonardo da Vincis bedeutet, das zu beobachtende Objekt nicht allein in seiner Oberflächengestalt wahrzunehmen. Man betrachtet es aus unterschiedlichen Blickwinkeln zugleich, trennt Materialien und Eigenschaften und untersucht innere wie äußere Merkmale. Der Gegenstand wird in Beziehung zu unterschiedlichsten Umfeldern gesetzt und mit verschiedensten Kräften konfrontiert. Sein Verhalten und seine Veränderungen in der Zeit werden festgehalten, Stoffkreisläufe und Prozesse werden herausgefiltert.
Leonardos Untersuchungsstrategien sind: eine sehr genaue Beobachtung, Seziervorgänge, Experimente und Versuche, sowie das Herantasten an Denkmodelle über das Mittel der Zeichnung.

Wir versuchen, diese Betrachtungs- und Vorgehensweise mit unterschiedlichen bildgebenden Verfahren und Experimenten in realen und virtuellen 3D Räumen nachzuvollziehen. Dabei untersuchen wir nicht nur die Gegenstände selbst, sondern auch die Grenzen und Möglichkeiten bildgebender Apparaturen und Software. Wir setzen Bilder unterschiedlichster Verfahren in Bezug zueinander, suchen Schnittstellen zum Transfer von Daten, um einen Gegenstand aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, oder diesen mit einem anderen fachspezifischen Vokabular zu beschreiben. Wir erforschen Simulationsfelder, in dem wir den importierten Gegenstand mit Kräften konfrontieren, so dass sich Formveränderungen in der Bewegung beobachten und analysieren lassen. Über Transformationen kann ein Gegenstand mit anderen Sinnen wahrgenommen werden oder einen Dimensionswechsel erfahren.

Making Things Tell

https://mirevi.medien.fh-duesseldorf.de/wp/peoples-smart-sculpture/making-things-tell/

Interactive Jewelry as a means for communication at exhibitions, conferences and in public spaces. Interdisciplinary teams comprising communication design, applied art and design, media and the AntecX lab develop concepts for sending electronic messages through jewelry such as bracelets that transmit business cards or portfolios through a handshake, necklaces that are online and show the current presence of networks like Twitter, Facebook, Instagram etc. or Blind Date bracelets that tell personal secrets. Other jewelry is designed to meditate together or slow down daily life. The artifacts were developed in courses run by Christina Karababa (Designer), Prof. Anja Vormann and Prof. Christian Geiger and will be exhibited on the Researchers’ Night.


Objektstrategien zwischen Bild und Raum

Leitung: Prof. Dr. Reiner Nachtwey
 Arbeiten aus den Kursen von Anja Vormann/Christina Karababa
An der Schnittstelle der Studiengänge Kommunikationsdesign und Applied Art and Design entwickelten Anja Vormann und Christina Karababa gemeinsam mit Student/innen neue Stretegien der Objektfindung. Diese beruhen nicht auf konventionellen konstruktiven Entwurfststechniken, sondern auf Transformationsvorgängen von pixelbasierter Software zu vektorbasierter 3D Software, auf der Einbindung bildgebender Techniken und auf der Datenerfassung und Wandlung zeitlicher Prozesse. Die Arbeiten der Studierenden wurden auf der Designbiennale in Saint Etienne ausgestellt.

weitere Forschungsprojekte

FH Struktur
NutzerWelten Forschungsprojekt im Bereich Demenz

http://nutzerwelten.de/de/start/
Studien, in denen Menschen mit Demenz den Nutzen von Technik bewerten, zeigen, dass gelungene Kommunikation mit Angehörigen einen zentralen Aspekt ihrer Lebensqualität bildet. Technik kann hier eine Unterstützung bieten. Dieser wichtigen Funktion von Technik widmet sich die Studie KOMMUNIKATION. Ihre Ziele bestehen darin, eine, ggf. auch mehrere technische Lösungen unter Einbeziehung von Menschen mit Demenz zu identifizieren und zu entwickeln. Im Mittelpunkt des Entwurfs steht die Nutzung digitaler Inhalte und innovativer Mensch-Technik-Interaktion unter Beachtung gestalterischer und sozialer Aspekte.
Um die Bedürfnisse und Lebenslagen der zukünftigen Anwenderinnen und Anwender zu berücksichtigen, sollen sowohl Menschen mit Demenz als auch ihre Angehörigen in den Prozess der Entwicklung einbezogen werden. Durch die direkte Integration der Beteiligten soll gewährleistet werden, dass technische Lösungen die Lebensqualität aller Nutzergruppen verbessern. Gleichzeitig soll unter Berücksichtigung ethischer Aspekte untersucht werden, welche Methoden geeignet sind, Menschen mit Demenz in verschiedene Phasen des Entwicklungsprozesses einzubeziehen.

Erinnerungsspeicher, interaktive Objekte

https://mirevi.medien.fh-duesseldorf.de/erinnerungsspeicher/
Das Teilprojekt »Erinnerungsspeicher« beschäftigt sich mit der Entwicklung von technisch-gestalterischen Lösungen zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Menschen mit Demenz und ihren Pflegenden. Ein zentrales Anliegen dieses Teilprojektes ist die Schaffung von technisch unterstützten Möglichkeiten zur Bewahrung der Identität der Erkrankten unter besonderer Beachtung ihrer Erinnerungen und ausgewählter Aspekte ihrer Biografie. Durch den »technischen Erinnerungsspeicher«, der darin besteht, biografisch wichtige Inhalte in Form von Videos, Bildern und Musik digital zu speichern und mit bestimmten Orten oder Gegenständen zu verknüpfen, sollen Erinnerungen so lange wie möglich erhalten bleiben und bei der Nutzung der damit verbundenen Gegenstände (z.B. durch Anfassen, Hochheben oder Öffnen) abgerufen werden können. Die »Erinnerungsspeicher« sollen nicht nur Menschen mit Demenz dabei helfen, eigene Erinnerungen lebendig zu halten, sondern auch anderen dienen, zentrale Erinnerungsinhalte für die Kommunikation zu erschließen.